Karin van Almsick-Fischer

   

"Der Weg ist das Ziel."
(Konfuzius)

 

Dieses Motto lebe ich in keinen meiner Tätigkeiten so mühelos wie in der Malerei.

 

Ich bezeichne mich selbst als abstrakt malende Künstlerin.

Bei meinen Arbeiten lege ich die Betonung auf die Eigenwertigkeit der Farbe.
Es handelt sich dabei um eine Farbmalerei, die oft ohne Gegenständlichkeit

oder Symbolik auskommt und mit den Gesetzen der Farbtheorie „spielt".

Farbe, Form, Struktur und Komposition sollen im Vordergrund stehen.
Dabei lasse ich mich auch gerne vom orphischen Kubismus

- und hier insbesondere von Robert und Sonia Delaunay – inspirieren.

Spontaneität und Dynamik bestimmen für mich den Malprozess.
Durch Licht, Farbe und rhythmische Komposition soll ein Eindruck von Bewegung,

Leben, Kraft, aber auch von Vollständigkeit und Abgeschlossenheit entstehen.
Um dies zu erreichen, verwende ich häufig die Farbe rot,
oder setze

Komplementärfarben als Energieträger ein.
Durch ihre Gegensätzlichkeit steigern sich Komplementärfarben gegenseitig

zu höchster Leuchtkraft und zu einer intensiven Farb- und Lichtwirkung.

 

Wesentliche Gestaltungsmittel sind für mich Spachtel und Modelliergips.
Der Farbauftrag wird durch diese Werkzeuge charakterisiert, denn mehrere Farbschichtungen

werden aufgebaut, gespachtelt und/oder abgetragen, wodurch eine Plastizität entsteht.

 

Ich vertrete die Meinung, dass Kunst für alle zugänglich sein sollte

und kein „Luxusartikel" sein darf, den sich nur wenige Menschen leisten können.

Weiter ist es mir wichtig, nicht den Künstler, sondern dessen Werke in den Focus zu stellen.

Ich male um des Malens willen und nicht um mich zu exponieren.

Für mich ist es vielmehr erstrebenswert,

dass meine Arbeiten ein dekoratives Element darstellen und Freude bereiten.

Meine Ambition ist es Räumlichkeiten damit zu bereichern

und ihnen eine individuelle Note zu verleihen.
Nicht mehr ... aber auch nicht weniger!